Tiertraining

Tiertraining bereichert den Alltag von in menschlicher Obhut lebenden Tieren enorm. Neben guter Gesundheitsversorgung, ausgewogener Ernährung, artgerechter Beschäftigung sowie Enrichment, gehört Training zu exzellenter Tierversorgung dazu.

 

Training fördert das Wohlbefinden der Tiere in mehreren Bereichen:

  • Körperliche Auslastung: Unsere Haus-, Hof- und Zootiere müssen nicht auf der Hut vor Fressfeinden sein oder auf der Suche nach Nahrung oder Paarungspartnern weite Strecken zurücklegen. So besteht die Gefahr, dass sie zu wenig Bewegung machen. Durch Training lässt sich ein individuell passendes und gesundes Maß an körperlicher Auslastung sicherstellen.
  • Geistige Stimulation: Ohne besondere Aufgaben, stellt sich bei Tieren, die mit allem versorgt sind, schnell Langeweile ein. Dem lässt sich durch Training und Enrichment gegensteuern. Das Wohlbefinden steigt und die Wahrscheinlichkeit für unerwünschtes Verhalten sinkt.
  • Kooperationsverhalten: Wir können Tiere lehren sich freiwillig an Behandlungs-, Untersuchungs- und Pflegemaßnahmen zu beteiligen. Dies gibt den Tieren die Möglichkeit für Selbstbestimmung und steigert das Vertrauen in den Menschen, was den Stresspegel für alle Beteiligten drastisch senkt.

 

Auch auf die Mensch-Tier-Beziehung hat Tiertraining positive Auswirkungen. Mensch und Tier lernen sich besser kennen und verstehen. Durch die gemeinsame Erfahrung bauen sie (bei bedürfnisorientiertem Training) eine positive Beziehung auf und stärken ihre Bindung. Das Vertrauen zwischen ihnen steigt, was zu größerem Wohlbefinden auf beiden Seiten führt.

Nachhaltiges und gutes Tiertraining, welches untrennbar verbunden ist mit positiver Verstärkung, basiert auf den Grundsätzen von Vertrauen, Wahlmöglichkeit und Tierwohl. Es stellt die Bedürfnisse des Tieres an erste Stelle und wird dadurch zu wirklich erfolgreichem Training mit exzellenten Ergebnissen, denn es führt zu glücklichen und gesunden Tieren, die mit Freude und Motivation ihre Aufgaben ausführen.